Mein Strand wirst Du aufs neue werden wenn die Nacht hereinbricht Du wirst aufs neue meine Hand ergreifen um die Morgenröte zu ersticken unendlich ist die Seele der Orangenbäume und ewig Deine Brüste da sie in mir die Genealogie des Meeres neu beleben Wir müssen den Regen zerbrechen zerbrechen jene zarte Nacht und dabei jene Klage sucht bei der der Mensch ein Fremder ist den Schlaf nicht zu verwüsten und das Lächeln im Bauch auf den Flügelspitzen ganz langsam wegzugehen ...

* Nadia Tuéni: Jenseits des Blickes Gedichte. Französisch-Deutsch ausgewählt, übertragen und herausgegeben von Huberta von Voss-Wittig Herder Verlag, Freiburg 2000 143 S., 36,- DM