Ich würde gern Sheriff von L.A. werden. Das wäre eine große Aufgabe, da hätte ich viel zu tun. Und ich wäre gern so reich wie Bill Gates: Ich möchte das richtig große Geld machen, nicht nur Millionen, sondern Milliarden. Vielleicht gelingt mir das ja eines Tages auch noch.

An der Verwirklichung meiner Träume arbeite ich, seit ich 15 bin. Damals ging es mir nur darum, in die NBA zu kommen. Ich habe nicht so sehr von Geld oder großen Autos geträumt. Ich wusste, wenn ich es erst in die wichtigste Liga der Welt schaffe, würde der Rest von allein kommen. So war es auch.

Ich bin nach wie vor der kleine Junge von damals, aber heute lebe ich meine Träume. Ich tue einfach das, was mir gefällt. Ich habe mein eigenes Label, TWISM Records, ich habe Filme produziert und werde das auch weiterhin tun.

Es gibt trotz allem immer noch Leute, die ich wirklich bewundere, gerade im Musikgeschäft: Typen wie Russel Simmons, den Mitbegründer des DefJam- Labels, die Rapper Puff Daddy und Dr. Dre - allesamt clevere Geschäftsleute. Es gibt einige Bereiche, in denen ich noch sehr viel dazulernen möchte.

Als Kind habe ich vier Jahre auf Militärstützpunkten in Deutschland verbracht. Ich habe in Wiesbaden gelebt, später sind wir nach Wildflecken umgezogen, und in Fulda bin ich zur Schule gegangen. Diese Zeit in Deutschland hat mich geprägt. Wir hatten nur einen Fernseher im Haus, und wenn es Zeit zum Schlafengehen war, lag ich im Bett und habe geträumt. Was blieb mir anderes übrig?

Ich war in gewisser Weise isoliert und habe deswegen die meiste Zeit mit Musik und Sport verbracht, jede freie Minute trainiert. Mit den anderen Jungs habe ich selbst gemixte Tapes getauscht. Die Musik, die ich pausenlos hörte, auch wenn ich trainiert habe, hat mir geholfen, mein Lachen zu bewahren, selbst in harten Zeiten. Ich hatte immer einen Walkman auf und den Ball in der Hand - das war alles, was ich brauchte.

Das Leben auf einem Militärstützpunkt ist ziemlich eintönig und streng, kein Ort, an dem man sich gern Ärger einhandelt. Die beste Sache dort war das Essen: Bratwurst oder Currywurst mit Pommes Frites, einfach großartig. Ich erzähle zu Hause immer wieder, dass man hier in Deutschland Mayonnaise auf die Fritten tut, und die Leute wollen es mir nicht glauben, das macht man bei uns einfach nicht.