Überkapazitäten, Renditeschwund und Kursverluste - den Autoherstellern ging es schon einmal besser. Grund zur Beunruhigung ist das allerdings nicht. Denn nach Meinung der Hypovereinsbank treiben Mikroelektronik, neuartige Werkstoffe und und innovative Produktionstechnologien die Branche schon bald zu einer neuen Blüte. Laut der Studie Automobiltechnik 2010 werden bis 2010, so die Prognose, höchstens 10 der aktuell 15 weltweit größten Autokonzerne überleben. Von den 5500 Zulieferern bleiben rund 2000 auf der Strecke.

Entscheidend für das Überleben ist laut HypoVereinsbank die Expertise für die Zukunftsmärkte in Asien, Osteuropa und Südamerika. Und dort hätten deutsche Hersteller angeblich besonders große Chancen. Jedenfalls seien sie für die bevorstehende "Phase der Strukturanpassung bestens gerüstet", glaubt Bankvorstand Karl-Ralf Jung.

Zunächst einmal müssen die Deutschen aber wohl einen Dämpfer hinnehmen.

Während Daimler & Co sich zieren, ihren Dieselfahrzeugen das Rußen abzugewöhnen, bietet die französische Firmengruppe PSA längst Fahrzeuge mit Rußfilter an. Wie alltagstauglich der Filter im Peugeot-Flaggschiff 607 HDi arbeitet, haben ADAC und Umweltbundesamt untersucht. Der Langzeittest, dessen Ergebnisse nächste Woche präsentiert werden, fiel dem Vernehmen nach "ausgesprochen positiv" aus.