Thomas Girst hat den legendären schwulen Schriftsteller Charles Henri Ford getroffen, der also noch lebt und in New York im Dakota Building wohnt (dem Bau aus "Rosemary&#39 Baby"): "Als er schließlich verschmitzt lächelnd im Wohnzimmer erscheint, kann man die sorgfältig gezogenen Kammlinien in seinem schlohweißen Haupthaar und Bart erkennen. Er sieht mal wieder so aus, als hätte er kurz zuvor noch in seinem eigenen Gesicht geschlafen. &#39Sonnenblumen, wie wunderschön, meine Lieblingsblume, meine Lieblingsfarbe&#39, säuselt er sogleich liebevoll."

Weitere Artikel: Harald Fricke findet, dass Tim Burtons Neufassung vom "Planet der Affen" "erstaunlich nah an die Grenze zwischen den Arten" geht. Helmut Höge bespricht den Dokumentarfilm "Mit Ikea nach Moskau". Wolfgang Müller liefert einen weiteren Artikel über seine Versuche, in Reykjavik ein alternatives Goethe-Institut zu errichten. Und Katja Nicodemus präsentiert ihre zweite Kolumne vom Filmfestival von Venedig. Sie hat einen Film von Giuseppe Bertolucci (einem Bruder von Bernardo) und "Dust" von Milcho Manchevski gesehen: "prätentiöser Wirrwarr".

Schließlich Tom.