Neues aus der Gerüchteküche um Spiegel special, pardon, Spiegel reporter, nein, den Spiegel: Dort soll immer öfter über eine effizientere Auslastung der ehemaligen Redakteure des reporter nachgedacht werden. Die tauchen im Heft ja vermehrt auch außerhalb ihres Reviers auf, was beim branchenüblichen Kampf um jede Seite durchaus zu Spannungen führen kann. Rein theoretisch.

Genauso theoretisch sollen nun Ideen ventiliert werden, die dem Spiegel special zu einer Wiederauferstehung verhelfen könnten: als monothematisches Heft mit unregelmäßiger Erscheinungsweise, das erst dann auf den Markt kommt, wenn es durch Anzeigen ausfinanziert ist. Ganz theoretisch, wie gesagt.

Chefredakteur Stefan Aust verweist auf Nachfrage allerdings lediglich auf Die Gegenwart der Vergangenheit, den Nachdruck der Spiegel-Serie, der demnächst als special erscheint.

Rechtzeitig vor dem großen IQ-Test, dem uns RTL am 8. September unterzieht, liefert uns Max den Intelligenztest der Woche: einen Beileger der Zigarettenmarke Kent, dessen Nutzen sich nicht einmal einer repräsentativen Auswahl von Akademikern erschließen konnte. An beide Enden des wenige Zentimeter breiten Hochglanzpapierstreifens wurde ein Geschenkband geklebt, das allerdings zu kurz ist, um das gesamte Ding beispielsweise als Augenmaske überzuziehen. Für eine Armbinde ist es wiederum zu lang. Die Papierbandschlaufe passt lediglich über das Max-Heft. Nur: Dann kann man das Heft nicht mehr aufschlagen. Jauch, bitte helfen Sie!

Sigrid Neudecker (offline@zeit.de)