Einmal im Schwung, verteilen die Autoren bei ihrer Grünen-Schelte auch gleich einen Löffel Senf an die Adresse der Heinrich-Böll-Stiftung. Wir haben lange darüber gegrübelt, was wohl mit dem "Zustand" der Stiftung gemeint sein könnte, der den Autoren missfällt. Uns fällt durchaus das eine oder andere ein, was wir noch besser machen können. Aber für das kritisierte "Symptom", die Grünen hätten den Kontakt zu "den Intellektuellen" abreißen lassen, steht die Stiftung als Kronzeuge nicht zur Verfügung. Die Liste der ReferentInnen auf unseren Tagungen, Seminaren und Konferenzen liest sich beinahe wie ein Who's who der kritischen Intelligenz, und über die öffentliche Resonanz auf unsere Veranstaltungen können wir auch nicht klagen.

Michael Alvarez, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin