Wirtschaftswissenschaftler aus dem In- und Ausland können noch bis zum 21. September um Einlass in die Online-Gesellschaft der künftigen MBIs bitten. Die Auserwählten lassen sich dann von "einem Netzwerk von 17 führenden Wirtschaftsinformatik-Professoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz" zwei Jahre lang belehren. Im deutschsprachigen Raum soll das neue Studium insbesondere Berufstätige mit einem "access to a reasonably fast internet connection" ansprechen.

Fünf Module pro Semester müssen die Teilnehmer auf Englisch durcharbeiten, wobei jeder Baustein vom Umfang her einem gängigen Studienkursus entspricht. Ein einsemestriges Projekt beziehungsweise ein dreimonatiges Praktikum in der realen Welt gehören ebenfalls zur Ausbildung. Auf dem Lehrplan stehen unter anderem E-Finance, Software Engineering Management, Information Security sowie Business Intelligence.

Die Berufsaussichten für die virtuellen Absolventen bezeichnen die Initiatoren als "hervorragend". Das soll an der "Schere zwischen Stellenangeboten und stellensuchenden Wirtschaftsinformatikern" liegen, die sich in den letzten Jahren immer weiter aufgetan hat. Es besteht für die Wirtschaftsinformatiker die Hoffnung, dass diese Schere auch in zwei Jahren noch offen sein wird.

Diejenigen, die in Vollzeit studieren wollen, werden mit 5.000 Euro pro Semester zur Kasse gebeten. Die Teilzeitstudenten zahlen Beträge abhängig von der pro Halbjahr belegten Kurse. Die Einzelpreise pro Kursus liegen abhängig vom Kursumfang zwischen 1.200 und 1.800 Euro.

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