Lehmann:  ... im Lande danken, die uns gewählt haben. Und den Helfern, den Ehrenamtlichen, die den Kuchen gebacken haben.

Roth: Wunderbar!

Lehmann: Und jetzt Sie. Aber nach einer Niederlage, die ich durch einen Fehler in der Nachspielzeit verschuldet habe.

Roth: Es ist so bitter, so ungerecht. Ich hoffe, dass alle Fans, die an mich glauben, diesen Glauben nicht verlieren und mir abnehmen, dass ich alles gegeben habe. Ich kann mir nicht erklären, was passiert ist. Es tut mir aufrichtig leid für die Jungs auf dem Platz, die auch für mich gekämpft haben heute. Bitte verstehen Sie, mehr kann ich jetzt nicht sagen. Bitte glauben Sie an mich, und: Wir werden Meister.

Lehmann: Ich werde Sie für so was engagieren.

Obwohl die Floskeln fehlten, die viele Fußballer von sich geben: Da haben Sie ein anderes Spiel gesehen als ich, da müssen Sie den Trainer fragen, wir gewinnen und verlieren immer zusammen. Oder Sie schweigen und halten auf dem Weg zum Mannschaftsbus einfach Ihr Handy ans Ohr, Herr Lehmann.

Lehmann: Nein, das hat keinen Sinn. Als Torwart muss ich mich stellen. Wenn ich mich nicht stelle, sind die Kritiken nur noch bitterer.