Juni und Juli brachten zwar eine leichte Steigerung der Zulassung neuer Pkw gegenüber den Vergleichsmonaten des Vorjahres. Aber der Zuwachs war zu gering, um die Kaufzurückhaltung des Frühjahres auszugleichen: In den ersten sieben Monaten registrierte das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg 2,4 Prozent weniger Neuwagen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Rückgang ging überproportional zulasten der Importmarken. Die deutschen Hersteller konnten sich dagegen noch vergleichsweise gut halten und im Export sogar deutlich zulegen. Gewinner im Verdrängungswettbewerb waren bislang überwiegend die teuren Fabrikate wie Audi, BMW und Mercedes-Benz. Deshalb ist es auch nicht überraschend, dass Deutschland als Standort für neue Autowerke wiederentdeckt wird. Große Hoffnungen setzen die Hersteller auf die nächste Woche beginnende Internationale Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt. Dort soll die Vielzahl neuer Modelle zögernde Kaufinteressenten zu Käufern machen.