Dass sein Vater viel Verständnis für ihn aufbrachte, geht aus Briefen an den Sohn hervor, zum Beispiel: Ich danke Dir zwar recht sehr für die schöne Dose, allein ich hätte lieber gewünscht, daß Du das Geld behalten hättest. Du wirst es brauchen, und ich bin an schlechte Sachen gewöhnt, meine Achtgroschendose thut mir die nämlichen Dienste

indessen verkenne ich Deine gute Absicht keineswegs, und danke Dir nochmals dafür. -

Der Mann der Dir gesagt hat, die Ober-Lausitz zahlen keine Kontribution, ist schlecht unterrichtet, wir müssen 80 000 Thaler geben

Du kannst Dir also denken, wie ich daran bin

mein bißchen sauer erworbenes Vermögen ist dahin, und ich bin ärmer als ich war, da ich die Herrschaft übernahm.

Dazu kommen nun noch die Folgen Deiner Ausschweifungen (ich will Dir keine Vorwürfe machen, denn es ist leider nicht mehr zu ändern), aber sagen muß ich es doch, denn diese Ausschweifungen fallen jetzt mit Zentnerlast auf mich Unschuldigen. Ich erhalte die gröbsten Briefe von Deinen Schuldnern, die mir sagen und vorwerfen, ich gäbe Dir eine große Pension, und nähme daher Theil an Deinen Betrügereien ... u.s.w. Vor acht Tagen schrieb ein Advokat an mich, und bat mich ihm 1000 Thaler, die Du zur Verbesserung Deines Rittergutes Kiekebusch aufgenommen hättest, zu bezahlen, sonst müsse er bei der Regierung in Küstrin einkommen ... Und ich, der gegenwärtig ist, muß das Bad ausbaden.

Alle diese schönen Sachen sind nun schon weltkundig geworden, und da man glaubt, daß Du nach meinem Tode die Herrschaft M. schlechterdings haben mußt, so ist der Kredit, ohne welchen sie nicht bestehen kann, dahin! Aufgekündigt werden Kapitalien genug, aber borgen thut niemand mehr auf der Herrschaft ...