* "Unabhängig von den lautstarken Behauptungen des Autors an anderer Stelle handelt es sich bei diesem Buch keineswegs um rein Autobiografisches. (...) Dies ist nur dann ein Produkt der Fiktion, wo der Autor sich nicht mehr an die genauen Worte bestimmter Leute und die genaue Beschreibung bestimmter Dinge erinnern konnte. Da dies häufig der Fall ist, musste er, so gut er konnte, die Lücken füllen."

*"Während der Autor, indem er so selbstbezogen ist, sich selbst hinterfragt, weiß er doch andererseits um die selbsthinterfragende Selbstbezogenheit dieses Buches. Darüber hinaus, und wenn ihr zu den Leuten zählt, die erraten können, was als Nächstes passiert, werdet ihr den folgenden Schritt schon ahnen: ist er wild entschlossen, sich sein Wissen um die Selbsthinterfragung seiner Selbstbezogenheit voll und ganz bewusst zu machen."

*"Zudem ist er sich vollkommen im Klaren darüber, und euch darin um Längen voraus, was das Wissen um und die Einsicht in die Effekthascherei betrifft, die in dem Ganzen steckt, und möchte Eurem Einwand, das Buch sei wegen besagter Effekthascherei völlig irrelevant, unverzüglich zuvorkommen, indem er die Effekthascherei zu einem Instrument, zu einer Schutzmaßnahme erklärt."

* "Der Autor möchte auch seinen Hang zur Übertreibung bekennen. Und seinen Hang zu flunkern, um sich selbst in ein besseres oder schlechteres Licht zu stellen, je nachdem was ihm jeweils gerade besser zustatten kommt. Er möchte ferner feststellen, dass er natürlich nicht der Einzige ist, der jemals seine Eltern verloren und einen kleinen Bruder geerbt hat. Doch er möchte darauf hinweisen, dass er gegenwärtig die einzige derartige Person mit einem Autorenvertrag ist."

*Die vorangegangenen Anmerkungen des Autors sind der soeben erschienenen deutschen Fassung entnommen: Dave Eggers: "Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialiät. Eine wahre Geschichte". Droemer, 2001