BACCO: Hier wird der Verdacht bestätigt, dass jenseits der populären noch eine Italiener-Kategorie existiert, in der sorgfältig und ohne Rücksicht auf die Schnäppchenjäger gekocht wird, wobei es zu berücksichtigen gilt, dass von einem gewissen Küchenniveau an die Preise nicht mehr volkstümlich sein können. In diesen etwas überladen dekorierten Stuben mit den Bildern eines Botero-Imitators an den Wänden genießt man Toskanische Spezialitäten von seltener Perfektion. Ob überbackener Spargel (24 Mark), Kalbsleber mit Salbeibutter (35 Mark) oder die hinreißend gedünstete Dorade (44 Mark), im Bacco wird man von den üblichen Schlabbernudeln nicht belästigt. Und wer sich den herrlichen 1998er Chardonnay Tasca d'Almerita für 128 Mark leistet, ist schon fast im Luxus der Business Class gelandet.

Bacco, Marburger Straße 5, Charlottenburg, Tel. 030/211 86 87

Mo. bis Sa. ab 18 Uhr geöffnet, demnächst Mo. bis Sa. auch 12 bis 15 Uhr und So. ab 18 Uhr