Er war 25, als er nach einem Studium der Naturwissenschaften nach Deutschland reiste:

Sorgenfrei, heiter und voller Hoffnung, war ich in dem Falle, meine Schritte lenken zu können, wohin ich wollte ..., und ich wollte nur eigene Befriedigung durch dieses Studium.

Ich hatte eine bestimmte Ahnung von einer neuen Zeit, die anfing, ich sah in allen Richtungen alte Autoritäten schwanken, und ich begriff wohl, wie einerseits Goethe und andererseits die Philosophie die neue gärende Zeit in allen Richtungen bewegte

auch war ich mir bewußt, daß ich dieser zugehörte -

Eines Abends wurde ich zu Fromman eingeladen

Goethe wurde erwartet. Mit welcher Spannung ich dem Abend entgegen sah, begreift ein jeder, der weiß, was mir Goethe von meiner Kindheit an geworden war.

Meine genaue Bekanntschaft mit Goethes Schriften hatten in der Schlegelschen Familie einiges Aufsehen gemacht. Man wünschte einst zu hören, wie Goethe sich in dem Munde eines Nordländers ausnehmen würde. Ich wurde aufgefordert, einen Teil von Faust, wie er damals in dem ersten Fragment erschienen war, vorzulesen. Das Buch war nicht gleich zu finden und ich rezitierte den ersten Monolog aus dem Kopfe. Ich fragte, ob ich noch weiter gehen sollte und hätte in der Tat den größten Teil des Fragments ohne Hilfe des Buchs hersagen können. Die Frau war entzückt, und es ward beschlossen, mich bald möglichst dem großen Dichter vorzustellen. Nun war aber Frommann dem guten Willen meiner Freundin zuvorgekommen. -