Papu, der Punker, kam nie ohne ein sensationelles Gastgeschenk

Häufig und regelmäßig kam ein Zweibeiner, von dem ein stechender Geruch ausging. Niemandem fiel auf, dass es dann immer Wochenende war - Wochenende ist weder für einen Tramp noch für einen Hund ein beziehungsreicher Begriff.

Der Geruch entströmte einem krustig aufgerichteten Kopffell. Außerdem ließ sich an der glatten Außenseite des Zweibeiners viel Kaltes beschnüffeln.

Celebes wusste natürlich weder, was ein Punk ist, noch, worum es sich bei einem Irokesenschnitt oder Piercing handelt, und er hatte mit der Schnauze nie eine Lederhose berührt.

Wichtig und überzeugend war, was der Besuch zu bieten hatte: Mal waren es Kotelettknochen, mal klebrige Brösel. Meist erhob sich Celebes schon, wenn ihn erste Duftspuren des Kopffells von weitem anwehten

und dieser Geruch trieb ihm vorfreudig Wasser zwischen die Lefzen.

Die Vorfreude täuschte nie. Papu, der Wochenendpunk aus Giesing, kam nie ohne Gastgeschenk. Für Franz war das meist Flüssigkeit, für Celebes irgendetwas Sensationelles.