Zunächst ein Wort in eigener Sache: 1 : 5 hat Rudi Völler mit der deutschen Nationalmannschaft gegen England verloren, mit dem gleichen Ergebnis haben meine Griechen in Helsinki gegen Finnland dagestanden. Man muss es klipp und klar sagen, mein Einstand als griechischer Nationaltrainer ist vom Ergebnis her nicht gelungen. Aber in solchen Fällen von Krisen zu reden? Krisen gibt es nur auf der Intensivstation, das ist schon immer meine Meinung gewesen.

Der Blick ist jetzt nach vorne gerichtet, auf das Spiel meiner Mannschaft gegen England. Alle hoffen, dass wir das Unmögliche möglich machen. Ich verspreche nichts, man soll sich im Fußball mit Versprechungen zurückhalten.

Warten wir es ab!

Vor der Rückreise nach Athen habe ich das letzte Wochenende in Deutschland verbracht und natürlich den Bundesligaspieltag unter Beobachtung genommen.

Wenn streiche ich aus meinem WM-Aufgebot? Diesmal trifft es Jörg Albertz, den Mittelfeldspieler des HSV. Nach meinem Eindruck hat Albertz das Zeug zum Nationalspieler nicht, noch nicht. Sein Ziel muss sein, sich zunächst beim HSV einzugewöhnen. Damit hat er genug zu tun. Albertz muss sich mit der Gesamtsituation bei den Hanseaten vertraut machen, innerhalb und auch außerhalb des Spielfeldes. Nach einem Dreiviertel der Saison wird man genauer wissen, wohin der Weg des HSV und damit auch der von Jörg Albertz führt.

In der nächsten Woche lesen Sie hier, wen Meistertrainer Otto Rehhagel nach dem sechsten Bundesligaspieltag aus seinem WM-Aufgebot streicht.

Informationen und Teilnahmebedingungen finden Sie auf Seite 66. Die Gewinner der fünften Folge veröffentlichen wir in der kommenden Ausgabe