die zeit: Schloss Elmau ist allgemein als Erholungs- und Begegnungsstätte für Natur- und Kunstfreunde bekannt. Nun wollen Sie dort einen Jugenddialog anstoßen. Bringt das nicht Unruhe an den idyllischen Ort?

Harry Ness: Das soll es bis zu einem gewissen Grad auch. Elmau bleibt ein Ort der Erholung für Geist und Seele. Dazu gehören seit eh und je Musik, Tanz und Lesungen. Aber wir wollen eine Öffnung zur Jugend und den Dialog zwischen den Generationen fördern. Der Auftakt dazu ist die Veranstaltung vom 13. bis 18.

September, die in Partnerschaft mit der ZEIT und unter der Schirmherrschaft von deren Chefredakteuren und Herausgebern Josef Joffe und Michael Naumann steht.

zeit: Wie soll die Öffnung zur Jugend erreicht werden?

Ness: Wir bringen profilierte Jugendliche mit charakterstarken Erwachsenen zusammen, mit Menschen, die eine interessante Biografie haben, die Erfolge und Niederlagen hinter sich haben, aber ihren Lebensweg im aufrechten Gang weitergegangen sind.

zeit: Wer steht denn auf Ihrer Einladungsliste?

Ness: Diesmal sind es Menschen, von denen wir annehmen, dass sie im Gespräch mit Jugendlichen erfahren sind, unter anderen die Kultusministerin von Hessen, Karin Wolff, der Präsident der Oberbayerischen Industrie- und Handelskammer, Claus Hipp, oder der Sprecher der Bundesregierung, Uwe-Karsten Heye.