Wenn die Kanonen donnern, gehören Rüstungskonzerne zu den Gewinnern.

Diese Erfahrung aus vergangenen Jahrhunderten galt nach den Terroranschlägen von New York nur für die reinen Waffenschmieden. Dagegen erlebte Rainer Hertrich, Vorstandschef des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS, wie der Aktienkurs seines Unternehmens unter den Ausgabepreis fiel. Wie der Konkurrent Boeing muss EADS deutliche Auftragseinbußen fürchten. Die erwarteten Rückgänge in der zivilen Luftfahrt werden mögliche Zusatzaufträge im Militärbereich bei weitem übersteigen, so die Einschätzung der Märkte.

Zu den Kursgewinnern gehörten die deutsche Rheinmetall (8,6 Prozent) und die britische BAe Systems (4,8 Prozent). Dennoch möchte sich keines der Unternehmen als Profiteur des Anschlags in New York verstanden wissen. huh