Die Kosten für Schulen als "Ausgaben für Familien" zu deklarieren ist genauso sinnvoll, wie die Anlage kommunaler Friedhöfe als "Ausgabe für Senioren" zu bezeichnen. Unter den vielen Stilblüten aus den Federn so genannter Wirtschaftsexperten zeichnet sich die im Bericht erwähnte Studie durch einen besonderen Grad der Lächerlichkeit aus. Die wird noch übertroffen vom daraus gezogenen "Fazit" der Autorin, die darin Möglichkeiten zur Umverteilung zu entdecken scheint. Darin ist sie mir voraus, denn eine Möglichkeit zum "Bündeln" meines Gehaltes vermag ich wirklich nicht zu erkennen.

Prof. Peter Henning Weingarten Vater von drei Kindern