Dann applaudiert der Bürgermeister seinen Feuerwehrmännern, und sie erheben sich und applaudieren ihrem Bürgermeister. Der setzt sich, nimmt seine Brille ab, senkt den Kopf. Und weint für sie.

Die Kirchenglocken klingen anders. Trauriger.

Vor der St. Patrick's Cathedral stehen Tausende, um der Toten zu gedenken. Sie halten Rosen, Kerzen, kleine Amerika-Fahnen. Auf den Dächern stehen Polizisten. Die Terroristen haben die Angst bis in das Haus Gottes getragen. Die Trauernden dürfen keine Taschen hereinbringen. Agenten mit Ohrsteckern stehen in der Nähe des Altars. Sie beobachten die Gemeinde mit misstrauischen Augen. Die Trauernden singen:

Zeit, wie ein endlos fließender Strom, nimmt unsere Leben fort. Sie fliegen vergessen wie ein Traum stirbt am Anbruch des Tages.

Die Violinen klingen, als schmerze es sie, für die Toten zu spielen.

Rudolph Giuliani sitzt in der ersten Reihe, als habe die Stadt ihn schon selig gesprochen. "Wir haben New York von seiner besten Seite gesehen", sagt Kardinal Edward Egan, "und wir haben die Besten New Yorks von ihrer besten Seite gesehen." Er dankt dem Präsidenten für seine Unterstützung, und die Gemeinde schweigt. Er dankt dem Bürgermeister und Gouverneur George Pataki, und die Gemeinde applaudiert. Pataki lächelt, den Moment genießend. Der Bürgermeister senkt den Kopf. Er reicht dem Gouverneur die Hand. Und dann zieht er den Rivalen an sich, und für einen langen, langen Moment umarmen sich die beiden. Die Trauernden jubeln. Der Kardinal steigt von seinem Thron und reicht dem Bürgermeister die Hand.

Draußen vor dem Portal applaudieren die Menschen den vorbeifahrenden Krankenwagen. Eine Frau umarmt einen Polizisten und sagt: "Pass auf dich auf."