1. Januar 1991: Deutsches Embryonenschutzgesetz tritt in Kraft.

November 1998: Der Amerikaner James Thomson bringt menschliche embryonale Stammzellen im Labor zum Wachsen.

August 1999: Der Bonner Forscher Oliver Brüstle verwandelt embryonale Mausstammzellen in Hirnzellen

mit ihrer Hilfe heilt er nervengeschädigte Tiere.

August 2000: Oliver Brüstle beantragt bei der DFG die Forschung mit importierten menschlichen Stammzellen.

2. Mai 2001 Bundeskanzler Gerhard Schröder setzt den Nationalen Ethikrat ein.

3. Mai Die DFG empfiehlt einen Stufenplan, der in letzter Konsequenz eine Änderung des Embryonenschutzgesetzes und die Gewinnung von Stammzellen aus überschüssigen Embryonen bedeutet. Auf Bitten des Bundesforschungsministeriums entscheidet die DFG jedoch zunächst nicht über die Forschungsförderung.