Ein Genuss. Klein, fein und still ist es im Balthazar. Ein sympathischer Ort, um moderne Kunst zu genießen - und zu kaufen. Von 10 bis zu 10 000 Mark, vom NoNo bis zu Pierre Alechinsky. Alle Formen vom klassischen Tableau bis zur kleinen Arbeit in Papier, dazwischen Moulagen aus großen Museen, teure Kunstbände oder preiswerte Kunstpostkarten. Balthazar - Le Bazar de l'Art, Rue Stassart 100, Di-Sa 10-19, So 11-17 Uhr

Eine Zeitreise. Wer das Rambagh betritt, fühlt sich wie Sindbad auf dem fliegenden Teppich. Gleich hinterm Portal beginnt das alte Indien, mit gewaltigen Holzportalen, steinernen Skulpturen und kunterbunten Seidenstoffen. Jeder Raum lädt ein zur Zeitreise, und alles ist käuflich auf diesen zwei Etagen und Hunderten von Quadratmetern. Rambagh, Rue Haute 100, täglich 10-18.30, So bis 15.30 Uhr

Ein Fundus. Große Garderobe aus allerlei Epochen bietet das Modes. Wer Stil sucht, findet hier Stile zuhauf. Ein Secondhandladen, gewiss, aber einer, der irgendwie an den Fundus großer Opernhäuser erinnert, wo ja auch alles vorrätig sein muss, von A wie Aida bis Z wie Zigeunerbaron. Modes, Rue Blaes 164

Restaurant und Hotel: Die Speisekarte wird im En face du Parachute mit Kreide auf Schiefertafel geschrieben. Wem bei der Lektüre nichts einfällt, der frage nach le filet pur au foie gras. Ein Stück "vieille Bruxelles", etwas rustikal, gerade groß genug für 40, 50 Gäste. Darum: reservieren! En face du Parachute, Chaussée de Waterloo 578, Tel. 0032-2/346 47 41, So und Mo geschlossen, Di-Sa 12-14 und 19.30-23 Uhr, Essen um 40 Mark

Stilvoll eingerichtet und gerade renoviert wurde das Hotel Amigo. Hotel Amigo, Rue de l'Amigo 1-3, Vruntstraat, Tel. 0032-2/547 47 47, DZ 508 Mark