Um ein Haar wäre es geglückt, und Harry Potter hätte auch noch zur Lichtgestalt für die spanische Region Katalonien werden können. Die Katalanen hatten den kostbaren historischen Moment herauskitzeln wollen, im Lichte Potters, also der Weltaufmerksamkeit gewiss, sich selbst aufscheinen zu lassen. Hätte das Filmstudio Warner Bros. nicht doch zugestimmt, den Film Harry Potter und der Stein der Weisen synchronisieren zu lassen, hätten politische Parteien mehr von der katalanischen Sprache und somit von sich reden machen können, als nun wahrscheinlich der Film auf Katalanisch sagen kann. Falls Harry Potter in Katalonien nicht Katalanisch sprechen würde, hatten sie nämlich gedroht, alle Filme von Warner Bros. zu boykottieren, und eine Organisation zur Verteidigung der katalanischen Sprache wollte gar das Hollywoodstudio wegen "Verletzung der Menschenrechte" bei der Europäischen Union und den Vereinten Nationen verklagen. Potter als Politikum wäre der Gipfel gewesen. Als Zauberlehrling hat der Engländer Potter wohl aber keinen Anspruch auf Menschenrechte.