Das sind Ergebnisse einer Studie der "VDI nachrichten" und des Marktforschungsinstituts "IHRES". Für die Studie "Die künftige Berufswelt aus Sicht von Ingenieurstudenten" wurden 300 Ingenieurstudenten nach dem Vordiplom mit den Studienschwerpunkten Maschinen- und Fahrzeugbau, Elektrotechnik, Bauingenieurwesen, Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik und Fertigungstechnik face-to-face befragt. Danach strebt die Mehrheit der Studierenden den direkten Berufseinstieg an. Neun Prozent wollen promovieren, und nur ein Prozent plant einen MBA oder Bachelor-Abschluss.

Die eigene berufliche Zukunft beschäftigt zwei Drittel der angehenden Ingenieure sehr intensiv. Zu den Berufsthemen, die sie am meisten interessieren, zählen Branchentrends/Zukunftsmärkte (92 Prozent), die Auswahl des optimalen Arbeitgebers für den Berufsstart (89 Prozent) und Gehaltsstrukturen (89 Prozent). Dicht gefolgt von Themen wie Berufsanforderungen, Bewerbungsstrategien und Globalisierung.

Die meisten Teilnehmer der Untersuchung informieren sich über berufliche Themen im Internet (90 Prozent). Gespräche mit Freunden und Kommilitonen (88 Prozent) sowie die Nutzung von Tageszeitungen (86 Prozent) rangieren auf Platz zwei und drei der Skala. Es folgen Wirtschaftszeitschriften und Stellenanzeigen (77, bzw. 76 Prozent) sowie Informationsveranstaltungen von Unternehmen (72 Prozent).

Als besonders attraktive Branche für den Berufseinstieg gilt bei 21 Prozent der angehenden Ingenieure der IT-Bereich (Telekommunikation, Informationstechnik, IT-Technologien u.a.). Die Automobilbranche mit der zweithäufigsten Nennung (16 Prozent) reizt die angehenden Ingenieure auf Grund von Innovation und Forschung. Dies gilt auch für die Elektrotechnikbranche, in der zehn Prozent nach dem Studium arbeiten wollen. In der Beliebtheitsskala folgen die Baubranche (sieben Prozent) und Maschinenbau/Konstruktion (sechs Prozent).

Vom künftigen Arbeitgeber wünscht sich mehr als die Hälfte in erster Linie ein gutes Gehalt. Außerdem die Möglichkeit, eigenverantwortlich arbeiten zu können (39 Prozent) sowie ein gutes Betriebsklima (31 Prozent). Die gute Marktposition eines Unternehmens oder seine Internationalität spielen mit sieben bzw. fünf Prozent kaum eine Rolle bei der Wahl des Arbeitgebers. Mit der Berufswelt der Zukunft assoziieren mehr als ein Drittel Computerarbeit. Erwartet wird auch, dass Kreativität, Flexibilität und Eigeninitiative verstärkt gefordert sind. Die befragten Studenten gehen zugleich aber von einem Anstieg der Arbeitsbelastung aus und befürchten weniger Möglichkeiten, berufliche Kontakte pflegen zu können.

Die Studie "Die künftige Berufswelt aus Sicht von Ingenieurstudenten" umfasst 140 Seiten und kostet 125 Euro.

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