Wer Hugh Hefner persönlich gegenüber sitzt, erschrickt ein bisschen. Der legendäre Gründer des Playboys strahlt nichts aus von dem sexhungrigen Partylöwen, als der er sich noch immer am liebsten darstellt. Nein, Hefner wirkt wie ein alter Mann, der ein einfaches und hartes Leben hinter sich hat: graues Gesicht, müdes Lächeln. So einer besitzt keine Villa in Los Angeles, in deren Parks sich Flamingos und Pfauen tummeln, während drinnen in den Liebesgrotten Orgien stattfinden. So einer ist vielleicht der Gärtner.

Jetzt, nach einer Menge Arbeit im puritanischen Amerika, will er es allen noch mal zeigen. Umgibt sich mit sieben blonden Mädchen, die seine Enkelinnen sein könnten, wünscht der Welt Liebe und spielt allen ewige Jugend vor.

In Wirklichkeit wurde Hefner dieses Jahr 75. Zum ersten Mal ließ er sich auch in Deutschland feiern, im Münchner Parkcafé. Als ihm dort auf der Bühne eine Riesentorte überreicht wurde, konnte er einem fast leidtun. Hef, wie ihn seine Freunde nennen, schien unter der Last des Geschenks zusammenzubrechen.

Und das, obwohl er sich angeblich so kräftig fühlt wie lange nicht.

Ob dies auch seine platinblonden Lebensgefährtinnen bestätigen können, ist nicht bekannt. Sie heißen Tiffany, Stephanie, Cathi, Katie, Buffy, Tina und Regina, sind zwischen 19 und 28 Jahre alt und nicht leicht auseinander zu halten. Außerdem gibt es ja eine gewisse Fluktuation. Die letzte Gruppe von Freundinnen, Brande, Sandy, Mandy und Jessica (siehe Foto), ist im August 2000 aus der Playboy-Mansion ausgezogen.

Schwer zu glauben, dass es zwischen den Barbies, die hinter den Kulissen wirken wie Schülerinnen, und dem zum Grandpa gewordenen Playboy um Sex oder Liebe geht. Das Fest der Liebe wollen sie auf jeden Fall zusammen feiern.

Herr Hefner, was bedeutet Ihnen Weihnachten? Mehr als eine nette Party?