1. Wer bekommt die staatliche Förderung?

Jedes Pflichtmitglied der gesetzlichen Rentenversicherung. Deren Ehepartner erfüllen die Voraussetzungen ebenfalls - auch dann, wenn sie selbst nicht pflichtversichert sind. Ausgenommen sind Beamte, Selbstständige und Freiberufler.

2. Was gilt im nächsten Jahr?

Ab Januar können Berechtigte mit staatlicher Zulage sparen. Diese Zulage besteht aus einer direkten Förderung und aus einem zusätzlichen Sonderausgabenabzug im Rahmen der Einkommensteuer. Die höchste Förderung erhält, wer im ersten Jahr mindestens ein Prozent des Bruttoeinkommens einzahlt. In drei Schritten wird dieser Satz bis zum Jahr 2008 auf vier Prozent wachsen.

3. Was wird gefördert?

Private Rentenversicherungen, Bank- oder Fondssparpläne sowie privates Wohneigentum. Um die Zulage zu erhalten, muss der Vertrag verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Für Versicherungen gilt: Die spätere Auszahlung darf nicht vor dem 60. Lebensjahr liegen und muss in eine lebenslange Leibrente münden. Dazu müssen mindestens die eingezahlten Beiträge zur Verfügung stehen. Für Fondssparpläne gilt: Gefördert werden nicht nur lebenslange Renten, sondern auch Auszahlpläne, die bei Eintritt in den Ruhestand 20 Prozent des Angesparten auf einen Schlag auszahlen. Weitere 20 Prozent kann der Kunde in flexiblen Raten abrufen. Alle Vorsorgeverträge müssen vom Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen zertifiziert sein.

4. Wie hoch ist die staatliche Zulage?