Lange: Von welcher Größenordnung reden Sie jetzt?

Rickes: Hier gibt es einen Wert, den viele Sparkassen festgelegt haben, der liegt bei 1.000 DM. Beträge über 1.000 DM sind höher anzusiedeln, und hier könnte man einzahlen. Wenn man aber noch 100 DM oder 200 DM in der Tasche hat, dann kann man diese noch im Einzelhandel ausgeben, und so fließt dann auch das DM-Bargeld eben zurück.

Lange: Die Experten des Bundeskriminalamtes haben davor gewarnt, dass diese auslaufende DM-Zeit auch eine Hochzeit für Fälschungen sein könnte. Muss man da jetzt mehr aufpassen, welche Scheine man in die Finger bekommt?

Rickes: Wachsamkeit ist auf jeden Fall angeraten. Man sollte aufpassen, dass man sich bei den DM-Banknoten nicht noch eine Blüte unterjubeln lässt. Was Fälschungen beim Euro anbelangt, da kann man eigentlich auf der sicheren Seite sein, weil sich die Eurobanknoten bislang weitestgehend nur bei Banken und Sparkassen befunden haben. Insofern sind Fälschungen in dieser kurzen Zeit nicht zu machen.

Lange: Wann rechnen Sie damit, dass Sie selbst entspannt aufatmen können und sagen können, die Sache ist gelaufen?

Rickes: Ich schätze, den größten Teil des Bargeldumtausches werden wir in den ersten 14 Tagen bewältigt haben, so dass wir dann ab dem 15. Januar ungefähr sagen können, der größte Teil ist abgewickelt.

Lange: Vielen Dank für das Gespräch, Herr Rickes.