»Ich wollte am 12. Oktober mit meinem Vater nach New York. Ein nachträgliches Geschenk zum 16. Geburtstag. Eigentlich stehe ich ja mehr auf die fernöstliche Kultur. Seit ich im Kino The Beach und Sieben Jahre in Tibet gesehen habe. Aber einige Freunde von mir waren schon in New York und hatten so viel erzählt, dass ich auch einmal hin wollte. Es ist schon komisch, dass ich die Stadt nun nie mehr in ihrer ursprünglichen Form kennen lernen werde.

Erst haben wir noch überlegt, ob wir fliegen sollen. Wir hatten keine Reiserücktrittsversicherung, und das Appartement war gebucht. Aber ich glaube, ich hätte in dieser Stimmung auf keinen Fall dort sein wollen. Dann kam die Idee mit Chicago oder San Francisco auf. Eine Woche schien uns dafür aber zu kurz. Jetzt liegen die Tickets ungenutzt zu Hause.

Ich wollte aber unbedingt gemeinsam mit meinem Vater verreisen. Wir sind dann nach Mecklenburg-Vorpommern in den Robinson-Club gefahren. Die duzten sich da alle, das war am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig, alles in allem war es aber ein schönes Wochenende. Mit viel Tennis und ein bisschen Golfspielen. Wenn es klappt, mache ich nächstes Jahr mit der Schule eine Projektreise nach Nepal. Dann sehe ich noch etwas von der weiten Welt. Ich glaube, Fliegen ist jetzt sicherer denn je. Da kann nichts passieren.«