Sybille: »Reisen ist meine Leidenschaft. Ich muss wissen, wie die Menschen woanders leben. Das macht für mich ein großes Stück Lebensqualität aus. Darauf kann ich nicht verzichten. Viele Erlebnisse von unterwegs fließen auch in die Bücher ein, die ich schreibe.

Dieses Jahr hatte ich schon vor dem September einen Kreta-Urlaub geplant und bin im Oktober auch geflogen. Absagen war nie ein Thema. Ich dachte mir: Im Charterflieger nach Kreta kann so etwas nicht passieren. Trotzdem habe ich in der Maschine auf jedes Geräusch geachtet. Nach New York möchte ich im Moment noch nicht. Ich wollte eigentlich im November zum Christmas-Shopping hin, doch mich dort beim Einkaufen amüsieren, das hätte ich nicht gekonnt. Für nächstes Jahr war eine sechswöchige USA-Reise angedacht, aber es fehlt uns an Enthusiasmus, um die Reise ernsthaft vorzubereiten. Was mir ein bisschen Angst macht, sind die vielen Maschinen, die in letzter Zeit aus technischen Gründen abgestürzt sind. Aber ich will mich von diesem Gefühl nicht gefangen nehmen lassen: Im Januar fliege ich auf die Kanaren.«

Andres: »In die USA würde ich sogar mit meiner Mutter mitgehen. Aber ich stehe sonst überhaupt nicht aufs Fliegen. Beim letzten Mal gab es derartige Unwetterturbulenzen - das war nicht so witzig. Ich glaube, das war sogar die Strecke New York-Hamburg. Wenn Amerika nicht klappt, fahre ich im Auto mit Freunden nach Frankreich an die bretonische Küste oder nach Italien an die Riviera. Auf jeden Fall ans Meer.«