Hanif Kureishi: Gabriels Gabe

Roman

aus dem Englischen von Hans M. Herzog

Kindler, Berlin 2001

298 S., 19,90 e

Ein Junge und sein Vater. In guten Zeiten nahm Dad die Kinderfüße und rieb die Sohlen an seinen Bartstoppeln, bis Gabriel kreischte vor Lust. Nun schmerzen die Stoppeln, man schaut sie an und fühlt, der Mann ist verloren.

Ein alternder Rocksänger, Eheversager, Säufer und Brabbler von alten Zeiten und neuen Träumen. Hanif Kureishi ist der Spezialist für Familienqualen, Trennungskomödien, Vatersein in schwierigsten Zeiten. Gabriel nimmt die Dinge in die Hand und verfolgt seine Eltern mit Glücksvorstellungen, bis sie sich winden. Man könnte es auch aufwachsen nennen. "Dad", sagt Gabriel, "nicht weinen."