Vermisst wurde das politisch-gesellschaftliche Engagement der Bauingenieure, berichtet Jochen Perthel: "Wenn man eine Führungsposition einnehmen will - und das ist ja der Bauingenieur zweifellos - dann muss man auch Verständnis für soziale Belange haben, die sich im Umfeld der Baustelle tun." Nach Perthels Beobachtung hat das Engagement im sozialen oder kulturellen Bereich während des Studiums nachgelassen.

Diese Kritik fand auch Verständnis bei den Dozenten der Fachhochschule, die jeweils die Vorschläge für den Preis machen und auch in diesem Jahr drei Kandidaten ins Rennen schickten. Jochen Perthel will die Ansprüche, die er an einen Preisträger stellt, nicht heruntersetzen: "Ich habe den Preis ja gezahlt. Von den 10.000 sind jetzt 6.000 Mark ausgegeben und 4.000 Mark stehen jetzt praktisch als Jackpot fürs nächste Jahr da. Das ist sicherlich ein Anreiz für die Studenten, die sich darum bewerben"

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