Eine vergnügliche Weltreise ist das Leben. Jedenfalls für Kater Caesar, dem sein Frauchen, die Journalistin Anne-Marie Ihlau, in ihrem literarischen Scherzo Ich, Caesar (Geschichten eines weit gereisten Katers

Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2001, 114 S., 13,70 e, 26,80 DM) die Pfote führt. Von Hamburg nach Berlin, von Indien nach Ibiza begleitet er seine Herrschaften auf Recherchetour. Maunzt in London schwere Männer wie Bodo Hombach an, frisst in Delhi Onkel Rajiv Ghandi aus der Hand, tanzt am Mittelmeer mit Boy Georges Kater DJ zu Trancemusik. Beim Streunen durch die Dritte Welt schlagen ihm Armut und Gewalt aufs Gemüt

misstrauisch beäugt er die Menschen im Allgemeinen: Es gibt wirklich zu viele Muffköppe.