Die Besonderheiten der Ausbildung an der European School of Business sieht Professor Hans-Werner Stahl in der Besonderen Auswahl der Studierenden und der Kooperationspartner. Auch das integrierte Studium im Ausland lässt sich nicht mit einem normalen Auslandssemester vergleichen. Am Ende stehen ein Betriebswirtschafts-Diplom der FH Reutlingen und ein weiteres Diplom der ausländischen Hochschule. Ein stark nachgefragter Doppel-Abschluss, meint Hans-Werner Stahl: "Wir stellen uns dem internationalen Wettbewerb und fragen, welche Qualifikationen Führungskräfte haben müssen. und wir versuchen, diese Qualifikationen zu bieten."

Besonders ernst nimmt man in Reutlingen die internationalen Kontakte. Zu Beginn des Studiums muss sich jeder Student für ein Partnerland seiner Wahl entscheiden. Nach zwei Jahren Studium in Deutschland geht er zwei Jahre lang in dieses Partnerland, um dort zu studieren und ein Praktikum zu absolvieren. Dieser Sprung ins kalte Wasser ist laut Hans-Werner Stahl ein großer Vorteil: "Denn gute Manager sind dann erfolgreich, wenn sie nicht nur die Sprache können sondern kulturelles Verständnis entgegenbringen. Und das lernt man, wenn man ein halbes Jahr Praktikum machen muss."

Seit ihrer Gründung vor über 20 Jahren darf sich die European School of Business ihre Studierenden selbst aussuchen. Neben guten Abiturnoten und einem Eignungstest werden die Bewerber zu einem regelrechten Vorstellungsgespräch eingeladen, an dem auch Personalverantwortliche von Firmen teilnehmen.

Schwieriger als die Auswahl der Studierenden ist jedoch die Suche nach qualifizierten Dozenten. Wer die erforderliche Management-Erfahrung mitbringt, könnte in aller Regel in der freien Wirtschaft weit mehr verdienen als an einer staatlichen Hochschule, weiß Hans-Werner Stahl: "Das ist ein ganz dominantes Problem, gute Ausbildung in Deutschland überhaupt zu generieren."

Hinweise:

European School of Business
Alteburgstraße 150
D-72762 Reutlingen, Germany
Telefon: 07121 - 271410
Telefax: 07121 - 240971
Email: esb@fh-reutlingen.de

Informationsveranstaltungen finden jeweils am Donnerstag, 7. Februar, 11. April und 16. Mai 2002 statt