Deutsche Fußballfans, wehrt euch gegen die immer mehr werdenden ausländischen Spieler in Deutschland! Wir wollen keine Russen, Neger, Türken, Jugos, Polen usw." Ein Aufkleber mit diesem Text anonymer Herkunft wurde bei einem Länderspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft unter der Hand verteilt. "Wenn beim Spiel Bayern gegen Cottbus nur zwei Germanen in den Anfangsformationen stehen, kann irgendetwas nicht stimmen." Das sagte Gerhard Mayer-Vorfelder, der Präsident des Deutschen Fußballbundes. Vielleicht ist er selbst dieses "Irgendetwas"? "Was wird aus der Bundesliga", fragt er, "wenn die Blonden über die Alpen ziehen und stattdessen die Polen, diese Furtoks und Lesniaks, spielen?" Ist der Chef des weltgrößten Sportverbandes das heimliche Vorbild der Rassisten in den Stadien? Die Frage stellt das Bündnis aktiver Fußballfans (BAFF) in seiner kleinen Wanderausstellung tatort stadion. rassismus und diskriminierung im fuss-ball zur Diskussion.