Der Neue Markt bleibt schmuddelig - sogar in den Augen seines Betreibers, der Deutschen Börse. Sie musste vor dem Oberlandesgericht Frankfurt ihre bisher schwerste Schlappe einstecken: Die so genannte Penny-Stocks-Regelung darf vorerst nicht angewandt werden. Mit dieser Vorschrift wollte die Börse die längere Zeit unter einem Euro notierenden Aktien rauswerfen, um das Wachstumssegment von seinen Altlasten zu befreien. Jetzt rächt sich, dass sich die Börse gegenüber den klagenden Unternehmen kompromisslos zeigte. Um ihren Willen doch noch zu bekommen, setzt die Börse auf das 4.

Finanzmarktförderungsgesetz, das ihre Verhandlungsposition stärkt, aber nicht wasserdicht macht. Weitere negative Schlagzeilen sind programmiert.