Auch die fälschungssichersten Geldscheine der Welt - das behauptet wenigstens die Europäische Zentralbank (EZB) von den Euro-Banknoten - sind vor Fälschern nicht sicher. Auf der jüngsten Sitzung des EZB-Rats zeigte Bundesbankpräsident Ernst Welteke seinen Kollegen in der vergangenen Woche den ersten gefälschten 50-Euro-Schein, der in der deutschen Zentralbank von den Zählmaschinen herausgefischt worden war. Dennoch ist Welteke überzeugt, dass die Euro-Scheine mit ihren Sicherheitsfäden, Wasserzeichen, Hologrammen, Druckfolien und -farben fälschungssicher sind. Er rät aber, genau hinzuschauen - vor allem, wenn man bei schlechter Beleuchtung Banknoten bekommt oder wenn es um ein ganzes Bündel von Scheinen geht. Ein Trost bleibt den Zentralbankern: Vor Fälschungsversuchen ist nur sicher, was als wertlos angesehen wird.