Uschi Glas und Hera Lind, Thomas Borer-Fielding und Ulla Kock am Brink - herzallerliebsten Mitmenschen ist in diesen Tagen bitter Unrecht widerfahren!

Ganz zu schweigen von Dr. Ronald Barnabas Schill, unserem schönen Hamburger Innensenator. Kübelweise haben Dreckfinken Schund und Schmutz auf sein lockiges Haupthaar ausgegossen. Wie einst den Johann ohne Land jagen linke Paparazzi Senator Schill von einer Partyzone in die andere. Es ist die nackige Wahrheit: Sie hetzen die Kuschelclubs von St. Pauli gegen ihn auf, und schwupps gehen die Partyluder stiften. So werden alte Sitten und Gebräuche zugrunde gerichtet und Goethes holde Zeilen mit Lackstiefeln getreten. "Danke der Ehre, Bajadere / Warte bloß, ich komm' hinaus". Eines Nachts soll Schill der Meute nur durch Kopfsprung in einen Champagner-Pool entkommen sein. Allein ein Klatschnasskolumnist hechtete mutig ihm nach.

Danke, Bild!

Die Wahrheit aber bleibt ungesagt. Niemand will sie hören. Die Wahrheit lautet: Barnabas Schill ist ein großer Liebhaber abendländischer Lyrik. Von Pindar über Klopstock zu Ulla Hahn - Schill liebt sie alle. "Mit dem Schlagstock er klopfet / den himmlischen Vers auf den Helm." Eins, zwei, drei: Wie dunkel es reimt, wenn Schill den finalen Rettungsschuss endlich gesetzlich verankern will! "Und wärst Du ein Stern, ich knallte Dich vom Himmel ab." Keine langen Wartezeiten mehr vor Gericht, jeder Täter hat das Recht auf einen kurzen Prozess. "Und zu Gott die letzten Seufzer / Er sterbend in den Himmel schickt." Ist das nicht edel gesungen? "Arm am Beutel, krank am Herzen", stichelt Schill mit Schiller gegen Bettler und Schmarotzer.

"Wäret Ihr ein Kaktus, ich grübe Euch mit allen Wurzeln aus." Gut gedüngt.

Und nun schreite zur Tat!

Zweite Strophe: Auffällige Subjekte werden gegen ein erhöhtes Beförderungsgeld an den Stadtrand verbracht, "wo die letzten Häuser sind ..."