Für Tony Blair ist der Fall klar. Die "irakische Gefahr" ergebe sich aus dem "gewaltsamen, aggressiven Charakter" des Regimes und der "Bilanz von Unterdrückung daheim und Aggression gegen andere". Deshalb gelte es, Saddam Hussein zu "stoppen". Der britische Premier legte jetzt einen 55 Seiten langen Bericht vor, der sich zu einem bedrohlichen Gesamtbild verdichtet. Den "killer fact" aber, der alle Zweifel ausräumt, bietet er nicht. Blairs Dossier enthält jedoch viel neues Material, auch aus bisher unzugänglichen Geheimdienstquellen.