Eine der "bedeutendsten Lehr- und Forschungseinrichtungen auf dem Kontinent" will die geplante European School of Management and Technology (ESMT) in Berlin werden. Jährlich sollen 2500 Manager hier Kurse besuchen, außerdem sind Master-Studiengänge für den Managementnachwuchs geplant.

Unterrichten sollen 60 Vollzeitprofessoren aus aller Welt. Die Initiative für die neue Business School ging von großen Unternehmen wie der Allianz AG aus.

Die ESMT soll als private, staatlich anerkannte Hochschule betrieben und von einer Stiftung finanziert werden. Das anvisierte Stiftungskapital liegt bei mindestens 100 Millionen Euro. Bisher haben sich über 20 Unternehmen, darunter die Allianz, ThyssenKrupp, SAP, die Deutsche Bank und BMW, bereit erklärt, Geld für die Schule zu spenden. Präsident wird der Engländer Derek F. Abell, der bisher als Professor am International Institute for Management Development in Lausanne, einer angesehenen Business School, unterrichtete.

Untergebracht werden soll die ESMT im ehemaligen Staatsratsgebäude in Berlin.

Zudem ist ein Ableger in München geplant. Die offizielle Gründung der Managerschmiede ist für den 31. Oktober angesetzt.