Erfrischend und in vielerlei Hinsicht sehr anregend wieder einmal die Lektüre der Zeitläufte! Eine Anmerkung sei allerdings erlaubt: Jener Johannes XXIII.

des 15. Jahrhunderts, der aus der Kirchengeschichte verschwand, hat keineswegs vier Jahre als Gefangener im Heidelberger Schloss verbracht. Nach kurzem Zwangsaufenthalt in der damaligen Residenzstadt der Pfälzer Kurfürsten schloss sich vielmehr eine Haft von ungleich längerer Dauer in der Burg Eichelsheim - am Mannheimer Rheinufer - an, wo ein Raum als "des babstes gemach" in Erinnerung blieb.

Dieter Dümas, Mannheim