Nach einem schwachen August verkauften Deutschlands Autohäuser im September wieder etwas mehr neue Personenwagen als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Dem Plus von 3,1 Prozent im September steht allerdings im bisherigen Jahresverlauf noch ein Minus von 2,6 Prozent bei den Neuzulassungen gegenüber. Angesichts der traditionell schwachen Herbst- und Wintermonate dürften auch neue Modelle wie der VW-Geländerenner Touareg oder die Schrägheckvariante des Opel Vectra kaum noch in der Lage sein, den Rückstand in diesem Jahr wettzumachen. Großzügige Rabatte und subventionierte Finanzierungsangebote werden wohl weiter den Wettbewerb prägen.

Einen richtigen Aufschwung erwarten Automanager wie VW-Konzernchef Bernd Pischetsrieder allerdings im nächsten Frühjahr. Dann müssten nämlich viele Kunden ihre Fahrzeuge ersetzen, die sie länger als üblich behalten hätten.

Ärgerlich nur, dass Berlin die Dienstwagensteuer erhöhen will, das träfe vor allem die deutschen Hersteller.