Das Stück tut seine Wirkung bis heute. Wenn Bundeskanzler und Außenminister Nein sagen zu einem völkerrechtlich bedenklichen Angriffskrieg der USA gegen den Irak, so muss man daraus auch ein Echo hören der Sätze, mit denen ein junger, todkranker Dichter, den die Nazis zum Tode verurteilt hatten, nach der Befreiung zum Widerstand aufgerufen hat: "Du. Mann an der Maschine und Mann in der Werkstatt. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine Kochtöpfe mehr machen - sondern Stahlhelme und Maschinengewehre, dann gibt es nur eins: Sag NEIN! - Du. Forscher im Laboratorium. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst einen neuen Tod erfinden gegen das alte Leben, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!" Dies ist das Glaubensbekennntnis der deutschen Nachkriegsgeneration, auch der Schröders und Fischers. Die amerkanische Militärregierung, Kulturoffiziere und Intellektuelle, die ins zerstörte Land der Mörder kamen, haben ihren Segen darüber gesprochen, das lässt sich nicht so leicht vergessen, Mr. Bush!