Johann Friedrich Reichardt: Autobiographische Schriften

hrsg. von Günter Hartung

Mitteldeutscher Verlag, Halle 2002

248 S., Abb., 16,- e

Er ist eine der faszinierendsten Gestalten des Klassischen Zeitalters: Johann Friedrich Reichardt, Komponist und Kapellmeister, Journalist, politischer Kopf und leidenschaftlicher Gärtner, geboren vor genau 250 Jahren in Königsberg, gestorben 1814 bei Halle. Vergessen war er nie. Seine brillanten Reportagen aus dem Paris der Revolution, seine Musikschriften wurden neu aufgelegt, 1992 widmete ihm Dietrich Fischer-Dieskau ein Buch. Jetzt ist Reichardts temperamentvolle Autobiografie seiner frühen Jahre (mit wunderbaren Porträts von Claudius und Gluck, Corona Schröter und Friedrich II.) in gleich zwei Ausgaben erschienen. Einmal in einer populäreren Fassung unter dem Titel Der lustige Passagier beim Aufbau-Verlag (237 S., 18,- e), gut kommentiert. Zum zweiten, leider ohne Anmerkungen und Register, in einer wissenschaftlichen Textedition, herausgegeben von Günter Hartung, dessen große Reichardt-Biografie noch immer eines Verlages harrt!

Texte zum Tod von Allen Ginsberg

hrsg. von Florian Vetsch