Erziehung ist wie Krieg. Sieg, Niederlage und offenbar zunehmend bedingungslose Kapitulation wechseln sich ab. Oh, Clausewitz.

Günter Hopf, Moritzburg

Bin ich etwa eine Ausnahmeerscheinung? Ich bin nur drei Jahre älter als der älteste beschriebene Jugendliche, jedoch genoss ich eine christlich fundierte und fürsorglich-liebende (aber keinesfalls antiautoritäre) Erziehung, was zur Folge hatte, dass ich weder rauche noch exzessiv trinke, weder "ab und zu mal Dope" konsumiere, noch der gammelnden Unordnung fröne

ich würde mich einfach als gesitteten, anständigen und nichtspießigen jungen Mann bezeichnen.

Man sollte sich zwischenmenschlich wie gesellschaftlich wieder mehr auf christliche Grundwerte, so wie sie beispielsweise die Väter des Grundgesetzes im Sinn hatten, besinnen

dann müssten einen bei der Lektüre solcher Zustandsbeschreibungen Jugendlicher auch nicht gleich Zukunftsängste aufgrund drohender Allgemeingültigkeit ebensolcher Fälle beschleichen!

David Erler, Leipzig