[Abstract] Versuche mit einem neuen Impfstoff wecken Hoffnung, den Gebärmutterhalskrebs - eine der häufigsten Krebsarten weltweit - auszurotten. Deutsche Forscher hatten festgestellt, dass die Hälfte aller Gebärmutterhalskrebsfälle durch ein bestimmtes Warzenvirus (Humanes Papilloma-Virus Nr. 16) entstehen. An 2400 Frauen haben US-Mediziner daraufhin einen Impfstoff des Pharmakonzerns Merck &Co gegen das Virus getestet. Diese sind positiv verlaufen und so ziehen die Experten eine Krebsvorbeugung durch Impfen in Betracht. Bislang würde eine Impfung nur Nichtinfizierte schützen. Da sich 60 % der Menschen im Laufe ihres Lebens mit dem Virus infizieren, forschen auch andere Pharmagruppen nach einem Verfahren, das auch bei bereits bestehender Ansteckung nützt.

[Zum Artikel]