Eine russische Soldatin

wird im Sommer 1941 von einem deutschen Soldaten gefangen genommen und geht einem ungewissen Schicksal entgegen. Mehr als 800 000 Frauen dienten von 1941 bis 1945 in der Roten Armee, als Scharfschützinnen, Pilotinnen, Funkerinnen oder Sanitäterinnen. Über ihre Leistungen und Erfahrungen ist in der Geschichte des "Großen Vaterländischen Krieges" kaum etwas zu lesen. In der sowjetischen Nachkriegszeit blieb ihnen die Anerkennung verwehrt. Umso verdienstvoller ist, dass das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst den Soldatinnen in der Roten Armee eine Ausstellung widmet, die das Versäumte nachholt (bis 23. Februar 2003).