war einer der stärksten, eigenwilligsten Dichter des literarischen Expressionismus, der die Sprache aus dem Korsett der Konventionen und der Grammatik befreite und den Wörtern neuen Klang und neue Bedeutung gab. Seine ekstatischen Gedichte gleichen Leuchtraketen, die scharf und hell ein Gefühl, einen Gedanken erhellen, bevor sie versinken. Der tschechische, in Hamburg lebende Buchkünstler Svato Zapletal, der für die ZEIT-Literaturbeilage im Oktober 2001 zeichnete, hat eine Auswahl von Gedichten August Stramms kongenial illustriert.

August Stramm

Wringen, wiegen

Schwelles,

Blaßhellrotes Fleisch!

Milchweiche Schultern!

Augen ...