Devisenmarkt: Ort oder Computernetz, in dem Währungen gehandelt werden. Mit Tagesumsätzen von rund 1,5 Billionen Euro ist der weltweite Devisenmarkt weit bedeutender als alle Aktien-, Renten- oder Rohstoffmärkte.

Heimat- und Drittwährung: Erwartet ein Exporteur Zahlungen aus einem Land mit einer besonders schwankungsanfälligen Währung, kann er sie in Heimatwährung oder einer stabileren Drittwährung verlangen, meist in Euro, Dollar, Schweizer Franken oder Yen.

Natürliche Absicherung: Ein Unternehmen produziert seine Ware dort, wo es sie auch verkauft. Auf diese Weise werden Risiken ausgeschaltet, die durch den Export in andere Währungsräume entstehen.

Optionen: Unternehmen kaufen oder verkaufen das Recht, zu einem zukünftigen Zeitpunkt einen bestimmten Betrag in einer Währung zu einem festgelegten Preis zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Gegenpartei der Transaktion ist für das Unternehmen meist eine Bank.