Dieter Kienast: Die Poetik des Gartens

hrsg. von der Professur für Landschaftsarchitektur ETH Zürich

Birkhäuser Verlag, Berlin 2002

220 S., Abb., 24,50 e

Das Buch ist ausdrücklich weder bunt gedruckt noch grün, sondern schwarz-weiß. Seine einfache Schönheit entspricht der lebhaften Gedankenwelt seines Inhalts. Das sind sehr anregende Artikel, Essays, Gespräche des 1999 gestorbenen Schweizer Landschaftsarchitekten Kienast. Ihm geht es darin um die Erneuerung der Gartenkultur, den Friedhof, die Spannungen zwischen Ökologie und Gestalt, Künstlichem und Natürlichem und die mannigfachen Missverständnisse darüber, um die Poesie, auch um die Aufgaben seines Metiers und immer wieder um das rechte Verhältnis zwischen Stadt und Natur und Gartenkultur. Kienast verlangt heftig nach einem vernünftigen Umgang mit "Freiräumen", das sind für ihn am liebsten Orte von äußerster Nutzbarkeit, nicht zuletzt für Kinder.

Heinrich de Fries: Junge Baukunst in Deutschland - Reprint von 1926

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