Ins Wasser, marsch! Mehr als 2000 Abgehärtete werden sich am Samstag in die kalte Donau stürzen. Gott sei Dank gibt es Neopren. Ein knappes Dutzend, die Mehrzahl aus Radebeul und Greifswald, hat sich jedoch bereit erklärt, im Badedress 500 Meter vor der Renaissancekulisse der bayerischen Stadt Neuburg zu kraulen oder brustzuschwimmen, angeheizt von Tausenden Zuschauern. Vor mehr als 30 Jahren hatte die Wasserwacht beschlossen, auch bei winterlichen Extremtemperaturen ihre Einsatzkraft zu beweisen. Acht Tapfere waren’s damals. Zum 34. Donauschwimmen kommen in diesem Jahr 226 Gruppen aus 190 Orten von der Ostsee bis Frankreich – Tauchsportvereine und Technisches Hilfswerk, Feuer- und Bundeswehr, darunter über 500 Frauen. Das größte Winterschwimmen Europas ist zugleich die größte schwimmende Faschingsgaudi: Auf einer Strecke von vier Kilometern gleiten rund eine Dreiviertelstunde lang die seltsamsten Aufbauten über die Donauwellen. put

34. Donauschwimmen, 25. Januar, 13 Uhr, Neuburg an der Donau. Auskunft unter www.wasserwacht-neuburg.de und www.neuburg-schrobenhausen.de