Einen Anteil an diesem alten Klinkerhof in Mecklenburg-Vorpommern zu erwerben hat Günter Langer noch einmal verworfen. In seiner bescheiden eingerichteten, nur von Papieren, Platten, Büchern überbordenden Wohnung in Berlin neben dem Jüdischen Museum kramt er das Immobilienangebot hervor: "Wunderschön wäre es ja gewesen." Doch zu teuer. So suchen er und seine fünf Mitkäufer, allesamt studentenbewegt in den Sechzigern, eben weiter. Déjà-vu? "Uns schweben", sagt der 56-jährige Berufsschullehrer, "kommuneähnliche Dinge vor."